Passen Ihnen Ihre Visitenkarten?

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden Websites als „neue Visitenkarten“ bezeichnet. Damals war das Internet noch frisch und knackig, die Perspektiven für die Zukunft wurden in bunten Farben gemalt, alles sollte sich durch das weltweite Netz verändern. Im Zuge dieser revolutionären Veränderungen lag es nahe, der klassischen Visitenkarte den vorzeitigen Image-Tod vorauszusagen. Und es war durchaus nachvollziehbar, dass ein kleines Stück Pappe im digitalen Zeitalter wohl kaum reelle Überlebenschancen haben konnte. Doch all jene, die annahmen, Visitenkarten würden in Zukunft keine Rolle mehr spielen, müssen spätestens heute einräumen, dass sie sich getäuscht haben. Visitenkarten sind nach wie vor ein wichtiges Mittel für Firmenwerbung. Die Tatsache, dass man heutzutage eine Website an nahezu jedem Ort der Welt innerhalb weniger Momente öffnen kann, hat daran nichts geändert. Die „neuen“ Visitenkarten sind also quasi die „alten“ Visitenkarten. Nur dass sie in neuem Licht erstrahlen. Und noch wirksamer sind als das früher der Fall war.

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Das persönliche Gespräch

Es stimmt schon. Die Welt ist online. Alles Mögliche wird heute online geregelt, der Einkauf, das Banking, selbst die Wettervorhersage wird am Rechner abgerufen. Die allabendliche Wettervorhersage im Fernsehen nach den Nachrichten mutet fast anachronistisch an, wenn man bedenkt, dass man sich im Netz eine genaue Vorhersage für die eigene Region, ja, schon fast für die eigene Adresse ansehen kann. Im Geschäftsleben spielt aber unverändert der persönliche Kontakt eine entscheidende Rolle. Sie werden das kennen, egal ob Sie Geschäftsmann sind oder Kunde und mit Firmeninhabern zu tun haben. Beim persönlichen Gespräch gilt eine Regel, die sich auch im Laufe von Jahrzehnten nicht verändert hat (und sich nicht verändern wird, davon können Sie ausgehen). Es handelt sich um die Regel des ersten Eindrucks. Nur wenigen Sekunden entscheiden darüber, ob Sie einen Menschen sympathisch finden oder ob das Gegenteil eintritt. Mimik, Gestik, die Stimme, diese Dinge sind maßgeblich dafür verantwortlich, wie ein Mensch ankommt, ob er überhaupt ankommt. Die Visitenkarte ist ein wichtiges Instrument, um den ersten Eindruck positiv zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um Sympathie oder Antipathie. Es geht darüber hinaus um das Bild, das Sie erzeugen, um Ihr Unternehmen vorzustellen. Es wäre ein Fehler, die Wirkung von Visitenkarten zu unterschätzen. Denn auch wenn Ihre Kunden sich dessen nicht bewusst sind, Visitenkarten wirken auf eine außergewöhnliche Art und Weise. Übrigens auch, wenn Sie diese mit der Post in einem Brief verschicken.

Passen Ihnen Ihre Visitenkarten?

Zugegeben, eine etwas merkwürdig anmutenden Frage. Aber es geht nicht darum, ein passendes Jackett oder eine stilvolle Krawatte zu finden. Ihre Visitenkarte muss von der Aufmachung, vom Design zu Ihnen passen. Die Möglichkeiten heutzutage sind mehr als eindrucksvoll. Für nahezu jede Branche gibt es Visitenkarten, die so konstruiert sind, dass sie passen wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Das kann unter Umständen sehr witzig sein, wenn Sie zum Beispiel Karten in Auto-Form für Autohäuser oder als Kamm getarnt für Friseure betrachten. Aufzufallen kann im Zusammenhang mit Visitenkarten eine gute Methode sein, um auf sich und die eigene Geschäftsidee aufmerksam zu machen. Der Schuss kann jedoch auch nach hinten losgehen. Ein Bestattungsinstitut (zugegeben, ein sehr drastischer Vergleich) wird sicher nicht die Seriosität ausstrahlen, die es ausstrahlen soll, wenn es eine Visitenkarte in Form eines Sarges verwendet. Denn das ist nicht lustig, sondern wird in den meisten Fällen eher als geschmacklos interpretiert. Ob Sie also mit Originalität und Witz werben wollen oder lieber mit schlichter Eleganz, lässt sich schnell beantworten, wenn Sie sich klarmachen, wer Sie sind und wer Ihre Zielgruppe ist.

Visitenkarten – Dicke Lippe? Dicke Pappe!

Es gibt Visitenkarten, die äußerst preisgünstig sind und aus ebenso günstigem Papier hergestellt werden. Wenn Sie eine gewisse Wirkung erzielen wollen, sollten Sie jedoch Visitenkarten aus Pappe wählen, die ein wenig stärker ist. Sie fühlt sich in der Hand besser an und vermittelt einfach etwas anderes als kostengünstige Papierkarten. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber inzwischen sind auch Visitenkarten aus Plastik eine gern gesehene Variante, wenn die Branche dazu passt. Nehmen wir einmal an, Sie sind ein Bauleiter und jeden Tag viel unterwegs, inklusive den Witterungsbedingungen, die damit verbunden sind. Eine Visitenkarte aus Plastik kann da schon sinnvoll sein. In jedem Fall besser, als ein Pappkarton, der völlig durchweicht worden ist, weil es einmal wieder wie aus Kübeln geschüttete hat, als Sie unterwegs waren. Für das oben angedeutete Bestattungsunternehmen dagegen wirkt eine Karte aus Plastik sicherlich deplatziert. Wie gesagt: Achten Sie darauf, was zu Ihnen passt.

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